Drucklexikon · Druckvorstufe · Papier · Weiterverarbeitung

Drucklexikon: Fachbegriffe aus der Druckbranche

Was bedeuten Beschnitt, CMYK, Proof, Passer oder Ausschießen? Das Drucklexikon erklärt wichtige Begriffe aus Druckvorstufe, Digitaldruck, Offsetdruck, Papier und Weiterverarbeitung verständlich und praxisnah.

Nutzen Sie die Suche oder springen Sie direkt zum Anfangsbuchstaben. Ausführlichere Fachartikel sind bei den passenden Begriffen direkt verlinkt.

Aus der Praxis: Die Begriffe sind bewusst so erklärt, wie sie bei Druckdatenprüfung, Druckvorstufe, Produktion und Weiterverarbeitung tatsächlich verwendet werden.

A

Abfallend / randabfallend

Bilder, Farbflächen oder Gestaltungselemente reichen bis an den fertigen Seitenrand. Damit beim Schneiden keine weißen Blitzer entstehen, werden sie über das Endformat hinaus in den Beschnitt angelegt. Mehr zu Beschnitt und Sicherheitsabstand.

Abstimmen

Kontrolle und Anpassung der Farb- und Tonwertwiedergabe während der Druckproduktion.

Andruck

Ein vor der eigentlichen Auflage erzeugter Druck zur Beurteilung von Farbe, Bildwirkung und Produktion. Je nach Verfahren kann heute auch ein farbverbindlicher Proof diese Aufgabe übernehmen.

Anschnitt

Wird häufig synonym zu Beschnitt verwendet und bezeichnet den zusätzlichen Bild- oder Farbflächenbereich außerhalb des späteren Endformats.

Auflage

Anzahl der Exemplare, die von einem Druckprodukt hergestellt werden.

Ausschießen

Anordnung der einzelnen Seiten auf dem Druckbogen, sodass sie nach Druck, Falzen, Schneiden und Binden in der richtigen Reihenfolge stehen.

B

Beschnittzeichen / Schnittmarken

Markierungen außerhalb des Endformats, die anzeigen, an welcher Position das Druckprodukt auf das Endmaß geschnitten wird.

BleedBox

PDF-Seitenrahmen, der den Bereich inklusive Beschnitt beschreibt. Er kann bei der technischen Kontrolle einer PDF-Datei ausgewertet werden. Mehr zu PDF-Seitenrahmen.

Bogen

Ein einzelnes Blatt Papier oder Karton, auf dem je nach Format mehrere Seiten oder Nutzen eines Druckprodukts gleichzeitig gedruckt werden können.

Broschüre

Mehrseitiges Druckprodukt, das beispielsweise durch Drahtheftung, Klebebindung oder eine andere Bindungsart zusammengehalten wird. Seitenumfang und Ausführung können sehr unterschiedlich sein.

Butzen

Kleine Störstelle im Druckbild, die beispielsweise durch Staub oder Papierpartikel auf Druckplatte oder Gummituch entstehen kann.

C

CMYK

Farbsystem aus Cyan, Magenta, Yellow und Key beziehungsweise Schwarz. CMYK bildet die Grundlage des klassischen Vierfarbdrucks. Mehr zu CMYK und Sonderfarben.

Corporate Design

Einheitliches visuelles Erscheinungsbild eines Unternehmens, beispielsweise durch festgelegte Farben, Schriften, Logos und Gestaltungsprinzipien.

D

Desktop Publishing (DTP)

Erstellung und Gestaltung von Publikationen am Computer. Dazu gehören beispielsweise Layout, Satz, Bildplatzierung und die Vorbereitung druckfähiger Dateien.

Digitaldruck

Druckverfahren, bei dem digitale Daten direkt ausgegeben werden, ohne dass klassische Druckplatten erforderlich sind. Besonders flexibel für kleine und mittlere Auflagen sowie personalisierte Druckprodukte. Mehr zum Digitaldruck.

DPI

Dots per Inch, also Punkte pro Zoll. Der Begriff beschreibt die Auflösung eines Ausgabesystems. Bei digitalen Bilddaten ist dagegen PPI die technisch passendere Bezeichnung.

Druckbogen

Papierbogen, auf dem mehrere Seiten oder Exemplare eines Druckprodukts gemeinsam angeordnet und gedruckt werden.

Drucknutzen

Anzahl der Exemplare beziehungsweise Einzelnutzen, die gleichzeitig auf einem Druckbogen angeordnet werden.

Druckvorstufe

Alle Arbeitsschritte zwischen Gestaltung und eigentlicher Produktion, beispielsweise Reinzeichnung, Bildbearbeitung, Farbmanagement, Datenkontrolle und Erstellung druckfertiger Dateien. Mehr zur Druckvorstufe.

Datencheck

Prüfung angelieferter Druckdaten auf grundlegende technische Eigenschaften wie Format, Beschnitt, Auflösung, Farben und PDF-Aufbau. Je nach Auftrag kann der Umfang eines Datenchecks unterschiedlich ausfallen. PDF-Druckdaten prüfen.

Drucklack

Lackschicht, die während oder nach dem Druck aufgebracht werden kann. Sie kann die Oberfläche schützen oder die optische Wirkung eines Druckprodukts verändern.

E

Effektive Auflösung

Tatsächliche Bildauflösung eines platzierten Bildes bei seiner aktuellen Größe im Layout. Wird ein Bild stark vergrößert, sinkt seine effektive Auflösung. Mehr zur Bildauflösung.

Einrichten

Vorbereitende Arbeiten an einer Maschine, bevor die eigentliche Produktion beginnt.

Endformat

Tatsächliche Größe des fertigen Druckprodukts nach Schneiden, Falzen oder anderer Weiterverarbeitung.

EPS

Encapsulated PostScript. Ein etabliertes Dateiformat für grafische Daten, das insbesondere im professionellen Druckworkflow lange verbreitet war und teilweise weiterhin verwendet wird.

Euroskala

Gebräuchliche Bezeichnung für den Vierfarbdruck mit Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz. Heute wird dafür meist direkt von CMYK beziehungsweise Prozessfarben gesprochen.

F

Fadenheftung

Hochwertige Buchbindetechnik, bei der einzelne Falzbogen mit Fäden miteinander vernäht werden. Sie bietet eine hohe Haltbarkeit und gute Aufschlagbarkeit.

Falzmarken

Hilfsmarkierungen, die anzeigen, an welchen Stellen ein Druckprodukt gefalzt werden soll.

Farbmanagement

Abgestimmter Umgang mit Farben über verschiedene Geräte und Produktionsschritte hinweg, damit die Farbwiedergabe möglichst vorhersehbar und konsistent bleibt.

Farbprofil / ICC-Profil

Datensatz, der beschreibt, wie ein Gerät oder Druckverfahren Farben wiedergibt. Farbprofile sind ein wichtiger Bestandteil eines kontrollierten Farbmanagements.

Farbseparation

Aufteilung eines Farbbildes in die für die Produktion benötigten einzelnen Farbkanäle beziehungsweise Druckfarben.

Format

Größe und Ausrichtung eines Druckprodukts. Man unterscheidet beispielsweise zwischen Hoch- und Querformat sowie DIN- und Sonderformaten.

G

Grammatur

Flächengewicht eines Papiers in Gramm pro Quadratmeter, beispielsweise 90 g/m², 170 g/m² oder 300 g/m². Papiergewicht berechnen.

Grauskala

Abstufungen zwischen Weiß und Schwarz ohne Farbinformation.

Graustufenbild

Bild, dessen Tonwerte ausschließlich aus verschiedenen Helligkeitsstufen zwischen Schwarz und Weiß bestehen.

H

Haarlinie

Sehr dünne Linie, deren tatsächliche Breite je nach Programm oder Ausgabesystem unterschiedlich interpretiert werden kann. Für Druckdaten sollten Linien deshalb mit einer definierten, ausreichenden Linienstärke angelegt werden. Mehr zu Haarlinien in Druckdaten.

Heften

Bindeverfahren, bei dem Seiten oder Falzbogen beispielsweise mit Drahtklammern verbunden werden. Eine typische Anwendung ist die Drahtheftung von Broschüren. Mehr zu Bindearten.

HKS

Farbsystem für definierte Sonderfarben im Druck. HKS-Farben werden unter anderem eingesetzt, wenn Unternehmens- oder Schmuckfarben möglichst eindeutig festgelegt werden sollen. Mehr zu HKS, Pantone und CMYK.

I

ICC-Profil

Standardisiertes Farbprofil zur Beschreibung der Farbwiedergabe eines Geräts oder Produktionsprozesses.

Imposition

Englische Bezeichnung für das Ausschießen von Seiten auf einem Druckbogen.

Inch / Zoll

Angloamerikanische Längeneinheit. Ein Inch beziehungsweise Zoll entspricht 2,54 cm.

J

JPEG / JPG

Weit verbreitetes Dateiformat für Pixelbilder. JPEG verwendet eine verlustbehaftete Komprimierung, weshalb sehr starke Kompression die Bildqualität sichtbar verschlechtern kann.

K

Karton

Flächiges Material mit höherem Flächengewicht und größerer Steifigkeit als klassisches Papier. Die Abgrenzung erfolgt in der Praxis nicht allein über einen festen Grammaturwert.

Kaschieren

Dauerhaftes Verbinden mehrerer Materialien oder Schichten, beispielsweise Papier mit Karton, Pappe oder Folie.

Klebebindung

Bindeverfahren, bei dem ein Buchblock am Rücken mit Klebstoff verbunden und meist mit einem Umschlag versehen wird. Mehr zur Klebebindung.

L

Laufrichtung

Vorherrschende Faserrichtung eines Papiers, die durch die Herstellung entsteht. Sie beeinflusst unter anderem Falzbarkeit, Steifigkeit und Verhalten bei der Weiterverarbeitung.

Layout

Gestalterische Anordnung von Text, Bildern, Grafiken und anderen Elementen innerhalb eines Druckprodukts.

M

Makulatur

Nicht verwendbare beziehungsweise fehlerhafte Druckbogen, die beispielsweise beim Einrichten oder aufgrund eines Produktionsfehlers entstehen.

Mattgestrichenes Papier

Gestrichenes Papier mit matter Oberfläche. Es verbindet eine relativ glatte Druckoberfläche mit einer zurückhaltenden Lichtreflexion.

Montage

Historisch das manuelle Zusammenstellen von Filmelementen für die Druckform. Heute werden Seiten und Druckbogen in der Regel digital aufgebaut beziehungsweise ausgeschossen.

N

Naturpapier

Ungestrichenes Papier mit natürlicher Oberflächenwirkung. Je nach Sorte kann es sich deutlich rauer anfühlen und Farben zurückhaltender wiedergeben als gestrichenes Papier.

Nutzen

Ein einzelnes Exemplar beziehungsweise eine einzelne Produktionseinheit auf einem größeren Druckbogen. Mehrere gleiche oder unterschiedliche Nutzen können gemeinsam angeordnet werden.

O

Offsetdruck

Indirektes Flachdruckverfahren, bei dem das Druckbild von der Druckplatte zunächst auf ein Gummituch und von dort auf den Bedruckstoff übertragen wird. Offsetdruck eignet sich besonders für viele hochwertige und wirtschaftliche Druckproduktionen. Mehr zum Offsetdruck.

Opazität

Maß für die Lichtundurchlässigkeit eines Papiers. Eine hohe Opazität reduziert das Durchscheinen von Texten und Bildern von der Rückseite.

P

Pantone

International verbreitetes Farbsystem mit eindeutig definierten Farbtönen. Pantone-Farben werden insbesondere für Markenfarben und Sonderfarben eingesetzt. Mehr zu Pantone, HKS und CMYK.

Papiergewicht / Grammatur

Das Flächengewicht eines Papiers wird üblicherweise in Gramm pro Quadratmeter angegeben. Eine höhere Grammatur bedeutet nicht automatisch eine proportional größere Steifigkeit, da auch Papierart und Volumen eine Rolle spielen.

Passer

Exakte Übereinstimmung mehrerer Druckfarben beziehungsweise Druckformen. Bei einem guten Passer liegen die einzelnen Farbauszüge präzise übereinander.

PDF

Portable Document Format. PDF ist heute eines der wichtigsten Austauschformate für Druckdaten, weil Texte, Bilder, Vektoren, Farben und Seiteneigenschaften gemeinsam gespeichert werden können.

PDF/X

Familie standardisierter PDF-Spezifikationen für den professionellen Druckdatenaustausch. Welche PDF/X-Variante geeignet ist, hängt vom Produktionsworkflow ab.

PDF/X-4

Moderner PDF/X-Standard für den professionellen Druckdatenaustausch. PDF/X-4 kann unter anderem Transparenzen und farbgemanagte Inhalte erhalten. PDF/X-4 ausführlich erklärt.

Personalisierung

Variable Inhalte wie Namen, Adressen, Nummerierungen oder individuelle Bilder können im Digitaldruck von Exemplar zu Exemplar wechseln.

Pixel

Kleinste Bildeinheit eines digitalen Pixelbildes. Je mehr Pixel für eine bestimmte Ausgabegröße vorhanden sind, desto höher kann die Detailauflösung sein.

PPI

Pixels per Inch. PPI beschreibt die Anzahl der Bildpixel pro Zoll bei einer bestimmten Ausgabegröße und ist der passende Begriff für die Auflösung digitaler Bilddaten. Mehr zur Bildauflösung · Bildauflösung prüfen.

Preflight

Automatische oder manuelle Prüfung von Druckdaten auf technische Probleme, beispielsweise fehlende Schriften, falsche Seitengrößen, geringe Bildauflösung oder unerwünschte Farbräume. Mehr zum Preflight in Acrobat.

Proof

Kontrollausgabe zur Beurteilung von Inhalt und – bei entsprechendem Verfahren – Farbwirkung vor der eigentlichen Produktion. Ein farbverbindlicher Proof dient als definierte Referenz für den späteren Druck.

R

Raster

Verfahren zur Wiedergabe von Halbtönen im Druck. Unterschiedliche Tonwerte entstehen durch die Größe, Dichte oder Anordnung von Rasterpunkten.

Rasterweite

Kennzahl für die Feinheit eines Druckrasters. Welche Rasterung verwendet wird, hängt unter anderem von Druckverfahren, Papier und Produktionssystem ab.

Reinzeichnung

Technisch saubere Ausarbeitung eines Layouts für die Produktion. Dazu gehören beispielsweise korrekte Formate, Beschnitt, Farben, Schriften, Bilddaten und die Kontrolle aller Gestaltungselemente.

RGB

Additives Farbsystem aus Rot, Grün und Blau, das vor allem für Bildschirme, Kameras und digitale Medien verwendet wird. Für klassische Druckverfahren werden Daten häufig in einen geeigneten Druckfarbraum überführt. Mehr zu RGB und CMYK in Druckdaten.

Rillen

Gezieltes Eindrücken einer Linie in stärkeres Papier oder Karton, damit das Material anschließend sauberer gefalzt werden kann. Mehr zum Falzen und Rillen.

Rückstichheftung

Andere Bezeichnung für die Drahtheftung durch den Falzrücken. Sie wird häufig bei Broschüren und Heften eingesetzt. Mehr zu Drahtheftung und Bindearten.

S

Satz

Gestaltung und Anordnung von Texten innerhalb eines Layouts. Dazu gehören unter anderem Schriftwahl, Schriftgröße, Zeilenabstand, Spalten und typografische Hierarchie.

Schmuckfarbe

Andere Bezeichnung für eine Sonderfarbe. Sie wird als definierte zusätzliche Druckfarbe verwendet und nicht ausschließlich aus CMYK aufgebaut.

Schneidemarken

Markierungen außerhalb des Endformats, die die Position des späteren Zuschnitts anzeigen.

Schön- und Widerdruck

Bezeichnung für den Druck der Vorder- und Rückseite eines Bogens. Die erste bedruckte Seite wird als Schöndruck, die zweite als Widerdruck bezeichnet.

Schriften einbetten

Beim Einbetten werden die für ein Dokument benötigten Schriftinformationen in der PDF-Datei gespeichert. Dadurch lassen sich unerwartete Schriftwechsel bei der Ausgabe vermeiden. Mehr zu Schriften in PDF-Druckdaten.

Schwarz / Tiefschwarz

Reines Schwarz und ein aus mehreren Prozessfarben aufgebautes Tiefschwarz haben unterschiedliche Einsatzbereiche. Besonders bei kleinen Schriften und großen schwarzen Flächen ist der richtige Farbaufbau wichtig. Mehr zu Schwarz und Tiefschwarz.

Sicherheitsabstand

Abstand wichtiger Texte, Logos oder Gestaltungselemente zu Schnitt-, Falz- oder Bindekanten. Er reduziert das Risiko, dass wichtige Inhalte bei der Weiterverarbeitung zu nahe an den Rand geraten. Mehr zum Sicherheitsabstand.

Sonderfarbe

Separat definierte Druckfarbe, beispielsweise aus einem Pantone- oder HKS-System. Sonderfarben können für besonders farbverbindliche Markenfarben oder spezielle Effekte eingesetzt werden. Mehr zu Sonderfarben.

Spiralbindung / Wire-O

Bindungsart, bei der gelochte Seiten durch ein Draht- oder Bindeelement miteinander verbunden werden. Sie ermöglicht eine sehr gute Aufschlagbarkeit. Mehr zu Bindearten.

Softproof

Bildschirmbasierte Simulation einer späteren Druckausgabe mithilfe geeigneter Farbprofile und eines entsprechend eingerichteten Monitors. Ein Softproof kann die Beurteilung unterstützen, ersetzt aber nicht in jedem Fall einen farbverbindlichen Proof.

Stanzen

Weiterverarbeitung, bei der Druckprodukte mit einem Werkzeug in eine bestimmte Form geschnitten oder mit Aussparungen versehen werden. Typische Anwendungen sind Verpackungen, Mappen, Anhänger oder individuell geformte Drucksachen.

T

Transparenz

Teilweise Durchsichtigkeit von Gestaltungselementen. Moderne PDF-Workflows können Transparenzen erhalten und im Produktionsprozess verarbeiten. Bei älteren Workflows kann eine Transparenzreduzierung erforderlich sein.

TrimBox

PDF-Seitenrahmen, der das vorgesehene Endformat einer Seite beschreibt. Zusammen mit weiteren Seitenrahmen wie MediaBox und BleedBox ist die TrimBox für die technische Beurteilung von Druck-PDFs relevant. Mehr zu PDF-Seitenrahmen.

Tonwertzunahme

Veränderung von Rastertonwerten zwischen Datei und Druck. Rasterpunkte können im Druck größer wirken, wodurch Tonwerte dunkler erscheinen. Das Verhalten hängt unter anderem von Druckverfahren, Papier und Prozessbedingungen ab.

U / Ü

Überdrucken

Einstellung, bei der ein Farbobjekt die darunterliegende Farbe nicht ausspart, sondern darüber gedruckt wird. Falsch gesetzte Überdrucken-Einstellungen können zu unerwarteten Ergebnissen führen. Mehr zu Überdrucken und Aussparen.

Überfüllung / Trapping

Gezielte minimale Überlappung benachbarter Farbflächen, um sichtbare weiße Spalten bei kleinen Passerdifferenzen zu vermeiden.

UV-Lack

Lacksystem, das durch UV-Strahlung sehr schnell aushärtet. Je nach Anwendung kann UV-Lack vollflächig oder partiell eingesetzt werden und eine deutlich glänzende oder schützende Oberflächenwirkung erzeugen.

V

Vektorgrafik

Grafik, deren Formen mathematisch beschrieben werden und nicht aus einem festen Pixelraster bestehen. Sie lässt sich deshalb ohne Qualitätsverlust vergrößern und eignet sich besonders für Logos, Schriften und Illustrationen.

Veredelung

Zusätzliche Bearbeitung eines Druckprodukts zur Veränderung von Optik, Haptik oder Schutzwirkung, beispielsweise Folienkaschierung, Prägung oder spezielle digitale Effekte.

Vierfarbdruck

Farbdruck auf Basis der vier Prozessfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz – also CMYK.

W

Wickelfalz

Falzart, bei der mehrere Flächen in derselben Richtung ineinander gefaltet werden. Die innenliegende Fläche muss deshalb in der Regel etwas schmaler angelegt werden. Mehr zu Falzarten.

Wire-O-Bindung

Drahtkammbindung für Kalender, Schulungsunterlagen, Präsentationen und andere Produkte, die sich weit beziehungsweise flach öffnen lassen sollen.

Weißdruck

Druck mit weißer Farbe beziehungsweise weißem Toner, beispielsweise auf farbigen oder transparenten Materialien. Weiß kann als sichtbare Farbe oder als Unterlegung für weitere Farben eingesetzt werden.

Z

Zickzackfalz

Falzart, bei der die Falzrichtung abwechselnd wechselt. Dadurch entsteht eine Ziehharmonika- beziehungsweise Leporelloform. Mehr zum Zickzackfalz.

Zusammentragen

Zusammenstellen einzelner Seiten, Bogen oder Bestandteile eines mehrteiligen Druckprodukts in der richtigen Reihenfolge.

Zuschnitt

Schneiden eines Druckbogens oder Materials auf das gewünschte End- oder Zwischenformat.

Fachbegriffe in der Praxis

Vom Begriff zur konkreten Druckdatei

Viele Begriffe aus dem Lexikon werden bei der Erstellung und Prüfung von Druckdaten unmittelbar wichtig. In der PDF-Praxis erklären wir Zusammenhänge ausführlicher; die Drucktools helfen bei typischen Berechnungen und technischen Vorprüfungen.

Druckdaten & PDF-Praxis Kostenlose Drucktools Häufige Fragen

Fachbegriffe müssen Sie nicht beherrschen

Wir kümmern uns um die technische Umsetzung

Sie müssen nicht wissen, ob eine Datei ausgeschossen werden muss, welches ICC-Profil benötigt wird oder ob die Bildauflösung ausreicht. Die Druckvorstufe von Blum Druck in München prüft vorhandene Daten, korrigiert technische Probleme und bereitet Dateien passend für Produktion und Weiterverarbeitung vor.